Am 13.10. hat endlich meine Arbeit bei der St. Maurus special school begonnen. Als ich morgens kam, durfte ich sofort die Klasse der Ältesten (16-19 jährige) unterrichten.
Dort arbeite ich montags bis mittwochs. Ich habe mit ihnen mit Wasserfarben einen Körper ausgemalt, die Zahlen von 1-20 sowie das Alphabet gelernt und etwas Mathe auf Vorschulniveau mit Bällen, Stiften und Dreiecken gemacht. Das hat alles total viel Spaß gemacht.
Donnserstags bin ich bei mcf panairobi, das Straßenkinderprojekt von Titus. Da dort während der Schulzeit weniger Arbeit ist, da die Kinder alle in der Schule sind, mache ich dort momentan die Buchhaltung und darf Rechnungen in ein Buch eintragen, was aber irgendwie auch Spaß gemacht hat. Als ich morgens gegen 9:15 Uhr ankam, war das Buch für die Buchhaltung trotz mehrfachen Erwähnungen noch immer nicht gekauft. Also bin ich erstmal mit einem der Mitarbeitern ein geeignetes Buch kaufen gegangen, was es allerdings nur bedingt gab.
Diese Tätigkeit wird sich dann aber Mitte November ändern, da am 20.11. die Schulen schließen, weil dann Ferien bis Anfang Januar sind. Das bedeutet, dass auch St. Maurus schließt, weshalb ich dann vermutlich vier Tage pro Woche im Ferienprogramm von mcf involviert sein werde.
Und dann kam der Freitag. Und Freitag ist für mich hier in Nairobi Chillertag. Nach gemütlichem Frühstück habe ich erstmal das gesamte Geschirr gespült, bevor ich mich auf den Weg zu Zingaro machte.
Dort habe ich mich erstmal hingesetzt und mich über die deutsche Geschichte, die Flüchtlingskrise in Europa und über meine Berufswünsche unterhalten. Außerdem habe ich zugeschaut beziehungsweise selbst versucht beim Trommeln bauen zu helfen, was für mich entspannt aber doch sehr aufregend war.
Liebe Grüße,
Tim
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