Sonntag, 29. November 2015

Graduierung

Die letzten Wochen waren wir im Krankenhaus in Mukumu, daher hatten wir nicht wirklich WLAN, um die Bilder der Graduierung noch reinzustellen.
Aber die zwei Wochen Praktikum sind jetzt auch schon wieder um und gestern sind wir zurück nach Kakamega ins Waisenhaus gezogen, wo uns die paar Kinder die noch da sind, mit offenen Armen willlkommen geheißen haben.





Sonntag, 15. November 2015

Zurück in Kakamega

Die letzten 2 Wochen waren voller Überraschungen.
Zurück in Kakamega wurden wir total lieb von Sister Jane aufgenommen, hatten total viel Platz und wurden gut versorgt. Die erste Woche waren wir beschäftigt mir deutsch unterrichten in der Bsghs und Besuche im Waisenhaus. Eigentlich hatten wir ja erwartet, den Unterricht von Purity, der Deutschlehrerin zu begleiten, doch sie hat uns immer nur Aufgaben gegeben und uns mit den Schülerinnen alleine gelassen und ist dann wieder ins Lehrerzimmer verschwunden.
Das Unterrichten hat Spaß gemacht, war aber zum Teil auch sehr schwer die Grammatik der eigenen Muttersprache zu erklären. Im Waisenhaus haben sich alle Kinder und auch die Schwestern riesig gefreut uns wiederzusehen, sogar die ganz kleinen haben sich an uns erinnert.
Am Donnerstag war eine
Graduierungsfeier der Schule, welche zum Waisenhaus gehört und wir waren eingeladen. Es ging zwar fast den ganzen Tag, war aber insgesamt sehr schön!
Die zweite Woche hatten wir frei, in der Schule wurden Klausuren geschrieben und ins Waisenhaus sollten wir auf Grund von hohem brasilianischen Schwesternbesuch nicht kommen.
Doch auch in Kakamega ergeben sich jede Menge Möglichkeiten, etwas zu erleben.
Wir wurden eingeladen eine Schule für Taubstumme in Mumias zu besuchen.
Dieser Besuch war echt eine Erfahrung wert, die Schüler und Lehrer waren froh uns kennenzulernen und haben uns ein wenig Gebärdensprache beigebracht!
Das Wochenende beschossen wir, bei Annemarie in Kisumu zu verbringen.
Heute steht noch der Umzug nach Mukumu an, denn morgen beginnt unser Praktikum im Krankenhaus.
Liebe Grüße Petra und Nicole 

Samstag, 14. November 2015

Unsere Unterkunft in Nairobi!!

Das war unser und ist weiterhin mein Zuhause in Nairobi. Hat etwas lange gedauert es hochzuladen. Sorry!

Montag, 2. November 2015

Never give up

'Never give up' diese Worte waren in manchen Momenten meine Devise , da die letzten Wochen für mich voller Höhen und Tiefen waren. 
Geplant war eigentlich ein drei wöchiges Praktikum, welches allerdings aufgrund ein paar, nennen wirs mal Kommunikationsprobleme, leider nur rund zwei Wochen waren. Dennoch hatte ich eine gute Zeit, hab viele neue Leute kennen gelernt und ganz viele neue Erfahrungen sammeln können.
Ich hatte das Glück, dass ich einen Fußweg von ca. zwanzig Minuten zur Arbeit hatte und ich so das Geld fürs Matatu sparen und es stattdessen in mein Mittagessen investierten konnte. Neben dem typisch afrikanischen Essen, wie Bohnen,Linsen und Reis hab ich mich jedes mal über die Pommes und den Salat gefreut, auch wenn es meistens sehr afrikanisch gewürzt war, aber wenigstens etwas. ;)
Zum krönenden Abschluss sind Tim, Nicole und ich mit ein paar vom icipe am Freitag Abend noch feiern gegangen.
Die kenianischen Clubs sind zwar nicht mit den deutschen zu vergleichen aber dennoch war es ein gelungener Abschluss.
Trotz allem war es eine geile Zeit und der Monat hier in Nairobi ist mal wieder viel zu schnell vorbei gegangen.
Jetzt fahren Nicole und ich mit etwas gemischten Gefühlen wieder zurück nach Kakamega, denn auf der einen Seite freut man sich auf die Kinder, die Schülerinnen und die Ruhe des kleinen Ortes, aber auf der anderen Seite würde man dennoch gerne noch etwas Zeit in der Großstadt verbringen.
Aber alles hat eben mal ein Ende und ich bin froh auch mal die Erfahrung gemacht zu haben in einer Großstadt zu leben und schon im Februar geht es ja schließlich auch wieder zurück nach Nairobi und die Zeit bis dahin wird wahrscheinlich wieder viel zu schnell verfliegen.

Liebe Grüße
Petra

Sonntag, 1. November 2015

Time is up

Zeit vorbei, diesen Satz werde ich vermissen, obwohl er eigentlich nicht wirklich erfreulich war, denn das sagte immer der Trainier bei Sarakasi nachdem die Entspannungsrunde nach dem harten Workout vorbei war.
Bevor man dann mit dem Tanzttaining weitergemacht hat.
Für mich ist die Zeit, ein Monat in Nairobi und das Praktikum bei Sarakasi jetzt auch vorbei. Petra und ich sitzen jetzt im Bus nach Kakamega. Mit gemischten Gefühlen. Ich freue mich riesig auf die Kinder im Waisenhaus, die Sulumeti girls, das Praktikum im Krankenhaus...
Doch die Leute in Nairobi und besonders Sarakasi vermisse ich jetzt schon! 
Mit einer Gruppe habe ich einen Tanz gelernt, dieser sollte dann jeder vor allen Trainern und Chefs vortanzen, also auch ich, damit habe ich mich noch mehr als Teil des Teams gefühlt und es hat einfach nur Spaß gemacht.
Das Leben und die Leute sind in Kakamega und Nairobi total unterschiedlich, beide Städte haben Vor und Nachteile, also bin ich total glücklich darüber unterschiedliche Erfahrungen zu sammeln!
Liebe Grüße Nicole

Dienstag, 27. Oktober 2015

Kiambethu Farm



Am Dienstag, 20.10.2015 war in Kenia nationaler Feiertag, genannt „Herosday“. Da wir alle frei hatten, entschieden wir uns, den Tag für einen touristischen Ausflug nach Limuru auf die Kiambethu Farm zu machen. Um 11:00 Uhr sollten wir da sein, weshalb wir uns trotz des nicht allzu langen Wegs raus aus Nairobi um halb zehn auf den Weg machten. Da wir mit dem Matatu gefahren sind, haben wir lieber etwas mehr Zeit eingerechnet, aber leider noch immer zu wenig. Um 12 Uhr haben wir die Teafarm dann endlich erreicht.
Trotz Verspätung wurden wir freundlich mit einer Tasse (mittlerweile lauwarmen) Tee begrüßt. Anschließend haben wir uns, unauffällig wie wir immer sind, dem Vortrag über den Anbau des Tees angeschlossen.
Hier paar Infos davon: Um einen neuen Teebusch zu züchten wird von einem beliebigen Teebusch ein grüner Zweig mit zwei oder drei Blättern abgezupft. Die unteren Blätter werden entfernt, sodass nur noch ein Blatt an der Spitze da ist. So wird der Zweig als Setzling in einen Topf gepflanzt. Nach einem Jahr ist er nun groß genug um fest eingepflanzt zu werden und nach einem weiteren Jahr kann mit der Ernte begonnen werden. Ein Teebusch kann alle zwei Monate geerntet werden, wobei die oberste Schicht an grünen Blättern gepflügt wird.
Nach einer anschließenden einstündigen Führung über die Farm vorbei an den Kühen, Gänsen, dem riesigen Gemüsegarten und einem Spaziergang durch den Wald erwartete und ein unglaubliches Mittagsbuffet. Alle Speisen kamen aus dem eigenen Garten.
Zu Vorspeise gab es eine Kürbiscremesuppe. Als Hauptgang wurden Curryreis, irgendein Fleisch (unwichtig), Linsen überbacken mit einer Käse-Mandelschicht, überbackenen Blumenkohl in Bechamelsoße und Currygemüse präsentiert. Dazu gab es noch grünen Salat, verschiedene sehr leckere Käsesorten und hausgemachter Senf. Als Nachtisch gab es zwei verschieden Cremes mit Eis und einen tropischen Obstsalat. Natürlich haben wir das Buffet bis aufs letzte ausgenutzt, denn wer weiß, wann wir das nächste Mal so gutes Essen bekommen.
Während dem Mittagessen haben wir zwei Franzosen, welche hier in Kenia einen Dokumentarfilm drehen und eine junge Ungarin, welche auf Geschäftsreise ist, kennengelernt.
Da uns das Anwesen so arg gefallen hat, waren wir die letzten die sich auf den Heimweg machten.
Was interessant war: Es waren nur Hellhäutige da. Von den insgesamt 20-30 Gästen waren bestimmt dreiviertel Asiaten.

Liebe Grüße,
Tim










Sonntag, 25. Oktober 2015

That's my work

Am 13.10. hat endlich meine Arbeit bei der St. Maurus special school begonnen. Als ich morgens kam, durfte ich sofort die Klasse der Ältesten (16-19 jährige) unterrichten.
Dort arbeite ich montags bis mittwochs. Ich habe mit ihnen mit Wasserfarben einen Körper ausgemalt, die Zahlen von 1-20 sowie das Alphabet gelernt und etwas Mathe auf Vorschulniveau mit Bällen, Stiften und Dreiecken gemacht. Das hat alles total viel Spaß gemacht.

Donnserstags bin ich bei mcf panairobi, das Straßenkinderprojekt von Titus. Da dort während der Schulzeit weniger Arbeit ist, da die Kinder alle in der Schule sind, mache ich dort momentan die Buchhaltung und darf Rechnungen in ein Buch eintragen, was aber irgendwie auch Spaß gemacht hat. Als ich morgens gegen 9:15 Uhr ankam, war das Buch für die Buchhaltung trotz mehrfachen Erwähnungen noch immer nicht gekauft. Also bin ich erstmal mit einem der Mitarbeitern ein geeignetes Buch kaufen gegangen, was es allerdings nur bedingt gab.
Diese Tätigkeit wird sich dann aber Mitte November ändern, da am 20.11. die Schulen schließen, weil dann Ferien bis Anfang Januar sind. Das bedeutet, dass auch St. Maurus schließt, weshalb ich dann vermutlich vier Tage pro Woche im Ferienprogramm von mcf involviert sein werde.

Und dann kam der Freitag. Und Freitag ist für mich hier in Nairobi Chillertag. Nach gemütlichem Frühstück habe ich erstmal das gesamte Geschirr gespült, bevor ich mich auf den Weg zu Zingaro machte.
Dort habe ich mich erstmal hingesetzt und mich über die deutsche Geschichte, die Flüchtlingskrise in Europa und über meine Berufswünsche unterhalten. Außerdem habe ich zugeschaut beziehungsweise selbst versucht beim Trommeln bauen zu helfen, was für mich entspannt aber doch sehr aufregend war.

Liebe Grüße,
Tim