Samstag, 10. Oktober 2015

It's my birthday

Tagelang hab ich Petra und Tim damit genervt, dass ich an meinem Geburtstag nicht in unserer Wohnung verweilen möchte sondern eben irgendeine der zahlreichen Möglichkeiten von Aktivitäten in Nairobi auszunutzen.
Ich habe es natürlich nicht erwartet, dass die beiden etwas organisieren und auch nicht daran gedacht.
Zuviel von meinem Geburtstag habe ich allgemein nicht erwartet, 19 werden ist auch nicht so spektakulär als der 18. Geburtstag auf den ich natürlich hingefiebert habe letztes Jahr.
Außerdem ist in Kenia jeder Tag ein großes Ereignis, so dachte ich wird mein Geburtstag anders als normal aber natürlich sowieso nicht langweilig werden.
Am Abend vorher kamen unsere lieben Nachbarn zu uns, dass mein Geburtstag mit Gesang und stundenlangem tanzen in unserer Wohnung in Nairobi anfängt hätte ich auch nicht gedacht.
Nachdem unsere Nachbarn um 4 Uhr morgens die Wohnung wieder verließen, berichteten Petra und Tim mir: Wir haben heute noch Programm. Also ging ich gespannt und freudig ins Bett.
Als ich um circa 10 aufgestanden bin, standen die white oats schon fast auf dem Tisch. White oats sind Haferflocken, welche wie Milchreis schmecken, ist also kein gewöhnliches Frühstück für uns, da unser Budget sehr knapp berechnet ist.
Nach diesem vollen Genuss fuhren wir zu dritt auf einem BordaBorda (Motorrad) zu einem Hotel. Ich wusste natürlich die ganze Zeit nicht wo es hingeht, zum Glück haben Petra und Tim mir gesagt, dass Schwimmsachen nicht schlecht wären. Zuerst waren wir also schwimmen in einem sehr schönen Pool, den wir für uns alleine hatten und ich war schon total zufrieden mit diesem Tag!
Aber es kam noch besser. Tim und Petra führten mich in einen Raum, dort fragte eine nette Kenianerin: who get's a massage? Irgendwie habe ich es nicht ganz kapiert. In diesem Sinne nochmal asante sana! An Petra, Tim und Titus, etwas besseres hättet ihr mir nicht schenken können! Die Massage hat wirklich gut getan und danach war ich tiefenentspannt.
Dann haben wir uns dort noch etwas leckeres zu essen gegönnt.
Am Abend holte uns Titus ab und wir machten Nairobi unsicher.
Mein 19. Geburtstag war also unvergesslich!

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