Die letzten zwei Wochen hab ich mich
alleine ins Abenteuer Afrika gestürzt.
Es hat schon mit der Hinreise angefangen, bei der ich im völlig überhitzten und überfüllten Matatu von Kisumu nach Luanda zur Fähre anstatt eine Stunde drei Stunden gefahren bin und ich einfach nicht wusste wo ich bin und wo ich raus musste, weil natürlich auch niemand mit mir geredet hat. Die große Fähre hab ich dann natürlich verpasst und musste mit einem kleinen Fischerbötchen rüber nach Mbita fahren, ich war Gott froh als ich endlich alles hinter mir hatte und mich in meinem Zimmer ausbreiten konnte.
Es hat schon mit der Hinreise angefangen, bei der ich im völlig überhitzten und überfüllten Matatu von Kisumu nach Luanda zur Fähre anstatt eine Stunde drei Stunden gefahren bin und ich einfach nicht wusste wo ich bin und wo ich raus musste, weil natürlich auch niemand mit mir geredet hat. Die große Fähre hab ich dann natürlich verpasst und musste mit einem kleinen Fischerbötchen rüber nach Mbita fahren, ich war Gott froh als ich endlich alles hinter mir hatte und mich in meinem Zimmer ausbreiten konnte.
Am Montag musste ich mich erstmal
darum kümmern wie ich an etwas zu essen komme, die anfängliche Überlegung
selber zu kochen musste ich leider relativ schnell vergraben, weil mir der
Gaspreis für die zwei Wochen zu teuer war uns es sich auch nicht wirklich gelohnt
hätte. Im Endeffekt hat sich dann Susan, die Sekretärin vom icipe bereit erklärt mein Engel zu
spielen und mich bei ihr essen zu lassen. In den zwei Wochen die wir immer
zusammen gegessen und gekocht haben ist sie eine gute Freundin und Ansprechpartnerin
in allen Situationen für mich geworden, sie hat mir immer geholfen wenn der
Plan fürs Praktikum mal nicht so gelaufen ist wie er sollte und sie hat mir
sogar Nachhilfe im kenianisch kochen gegeben, sie hat mir nämlich gezeigt wie
man Chapatis macht. In der zweiten Woche kannte ich mich dann schon so gut in
ihrer kleinen Küche aus, dass ich zusammen mit Annika, einer deutschen
Studentin, in ihrer Küche gekocht hab.
Das icipe ist ein Forschungsinstitut, dass auf natürlichem Weg versucht
die Probleme, wie schlechte Ernteerträge aufgrund des Maizünslers, zu lösen, da
die vielen Pestizide zu teuer für die kleinen Farmer sind. In der Feldstation
in Mbita gibt es zwei Hauptzweige, einmal die Push-Pull Forschung und einmal
die Malaria Forschung.
In der Malaria Forschung gibt’s viele kleine und größere Projekte die versuchen die Anzahl der Mosquitos zu senken und so die Krankheit Malaria zu kontrollieren, da Malaria von Mosquitos übertragen wird.
Push-Pull ist eine entwickelte Technologie, um den Maiszünsler vom den Maispflanzen fern zu halten, da dieser die Pflanzen zerstört. Dafür werden zwei Pflanzen benötigt, einmal das Napier Gras, welches drum herum als Grenze gepflanzt wird, um die Maiszünsler anzuziehen und das Desmodium Gras, welches zwischen die Reihen gepflanzt wird, um die Insekten wegzustoßen. Natürlich gibt’s auch hier verschiedene Projekte und ich war ca. eine Woche in der Malaria und eine in der Push-Pull Forschung.
In der Malaria Forschung gibt’s viele kleine und größere Projekte die versuchen die Anzahl der Mosquitos zu senken und so die Krankheit Malaria zu kontrollieren, da Malaria von Mosquitos übertragen wird.
Push-Pull ist eine entwickelte Technologie, um den Maiszünsler vom den Maispflanzen fern zu halten, da dieser die Pflanzen zerstört. Dafür werden zwei Pflanzen benötigt, einmal das Napier Gras, welches drum herum als Grenze gepflanzt wird, um die Maiszünsler anzuziehen und das Desmodium Gras, welches zwischen die Reihen gepflanzt wird, um die Insekten wegzustoßen. Natürlich gibt’s auch hier verschiedene Projekte und ich war ca. eine Woche in der Malaria und eine in der Push-Pull Forschung.
Das Praktikum an sich war eine mega Erfahrung
und ich bin so froh, dass ich diese Chance bekommen hab. In deutschen Laboren
würde es einem nie passieren, dass man z.B. gerade dabei ist irgendwas
abzuwiegen und plötzlich der Strom ausfällt und man nochmal von vorne anfangen
darf wie es mir in einem der ersten Tage ging.
In der zweiten Woche bin ich mit dem Solar-Mal Team nach Rusinga Island, eine kleine Insel neben Mbita, gefahren, um ein paar Traps gegen Mosquitos an den Häusern anzubringen und auf der Fahrt hab ich mich so heimisch gefühlt, weil die Kenianer einfach immer lauter werden wenn sie anfangen zu diskutieren und das hat mich so ein unsere Familienfeste daheim erinnert. Der Ausflug war jedoch eine sehr gute Abwechslung, um mal raus aus dem icipe-Gelände zu kommen und noch ein bisschen die Gegend zu sehen.
Wirklich Zeit um Langeweile zu haben hatte ich nicht. Ich bin morgens aufgestanden zu Susan frühstücken gegangen und anschließend in die Abteilung die eben an dem Tag auf dem Plan stand. Nach der Arbeit bin ich in mein Zimmer und hab meistens noch an meinem Praktikumsbericht geschrieben bis ich Susan zum Abendessen abgeholt hab und nach dem Abendessen war dann auch schon wieder Zeit zum Schlafen gehen.
In der zweiten Woche bin ich mit dem Solar-Mal Team nach Rusinga Island, eine kleine Insel neben Mbita, gefahren, um ein paar Traps gegen Mosquitos an den Häusern anzubringen und auf der Fahrt hab ich mich so heimisch gefühlt, weil die Kenianer einfach immer lauter werden wenn sie anfangen zu diskutieren und das hat mich so ein unsere Familienfeste daheim erinnert. Der Ausflug war jedoch eine sehr gute Abwechslung, um mal raus aus dem icipe-Gelände zu kommen und noch ein bisschen die Gegend zu sehen.
Wirklich Zeit um Langeweile zu haben hatte ich nicht. Ich bin morgens aufgestanden zu Susan frühstücken gegangen und anschließend in die Abteilung die eben an dem Tag auf dem Plan stand. Nach der Arbeit bin ich in mein Zimmer und hab meistens noch an meinem Praktikumsbericht geschrieben bis ich Susan zum Abendessen abgeholt hab und nach dem Abendessen war dann auch schon wieder Zeit zum Schlafen gehen.
Ich hab so viele neue Leute kennen
gelernt, die dazu beigetragen haben, dass es eine unvergessliche Zeit für mich
war und die Projektabschlussparty am letzten Freitag war dann der perfekte
Abschluss für mich.
Meine Heimreise war besser als die Hinreise, da ich mit ein paar Mitarbeiter vom icipe gereist bin und daher nicht alleine reisen musste.
Seit Samstagnachmittag bin ich jetzt wieder zurück in Kakamega und ich muss zugeben, ich musste mich wieder daran gewöhnen hier zu sein, aber die dummen Sprüche von Nicole und Tim haben es mir leichter gemacht mich hier wieder einzugewöhnen.
Hier noch ein paar kleine Einblicke:
Liebe Grüße
Petra 💕




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