Montag, 7. September 2015

Bullfight - ein Spektakel

Am Samstag morgen sind wir um kurz nach 6 aufgestanden, denn es ging zum Bullfight. Gemeinsam mit Ewans sind wir Drei mit Border-Borders (Motorradtaxis) zum Veranstaltungsort gefahren. Voller Erwartung auf eine tolle Arena, erwartete uns eine hoppelige Wiese mit Feldern und Hütten ringsherum.
Wir waren schon sehr früh da, so konnten wir die einzelnen "Einlaufmärsche" der 8 Bullen beobachten. Die Bullen mit ihren Besitzern verteilten sich auf der Wiese und machen ihre "Athleten" mit Stöcken aggresiv. Die vielzähligen Schaulustigen, wie auch wir, beobachtet die Bullen einzelnt aus nächster Nähe, wie sie kräftig schnaufen, sabbern und mit den Hufen im Dreck scharren.
Ganz ehrlich: Da bekommst du ein sehr mulmiges Gefühl. Du stehst da auf der Wiese, siehst eigentlich keinen der Bullen, da überall Menschen sind, welche plötzlich mal in Großen Scharen in eine Richtung rennen, wenn ein wildgewordener Bulle sich mal dreht oder sich ein paar Schritte bewegt.
So haben wir Ewans gefragt, ob wir auf den ca. 20m hohen Wassertank klettern können, welcher am Rand der Wiese stand, um das Schauspiel aus sicherer Entfernung betrachten zu können.
Was wir erst am Fuße des Tanks gesehen haben war, dass er auf einem Privatgrundstück stand. Doch Ewans verhandelte mit der Security, welche etwas Geld verlangte. Gemeinsam verhandelten wir noch ein Bisschen, bis wir dann ohne etwas zu zahlen hoch durften. Also sind wir dann die geschätzten 20 Meter senkrecht an einer Leiter hoch geklettert um von dort einen guten Überblick zu haben.
Die einzelnen Kämpfe sehen so aus, dass der Moderator 2 Bullen oder Besitzer aufruft (haben nichts verstanden, weil es Kiswahili war) und die Bullen dann gegeneinander Kämpfen. Wobei das Kämpfen sehr schwierig ist, da sich die Bullen kaum sehen, weil so viele Mensche drumherum und auch zwischendrin stehen. Einige Bullen haben sich mit den Hörnern gerempelt.
Gewonnen hat ein Bulle, wenn der Andere die Wiese verlässt. Nicht selten rennt einer der Bullen schon beim Anblick des Gegenübers weg.




Liebe Grüße
Tim

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